Ibucomp Filmtabletten

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Zur wirksamen Behandlung von Erkältungssymptomen

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Beschreibung

Was ist Ibucomp und wofür wird es angewendet?
Ibucomp enthält die Wirkstoffe Ibuprofen, ein nicht-steroidales entzündungshemmendes Arzneimittel
(NSAR), und Pseudoephedrinhydrochlorid, das ein Abschwellen der Nasenschleimhaut bewirkt.
− Ibuprofen wirkt schmerzlindernd, abschwellend und fiebersenkend.
− Pseudoephedrin wirkt auf die Blutgefäße in der Nase, um eine verstopfte Nase zu lindern.
Ibucomp wird angewendet zur symptomatischen Linderung der verstopften Nase begleitet von
Kopfschmerzen und/oder Fieber bei grippalen Infekten.
Ibucomp wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren.
Wenden Sie dieses Kombinationsarzneimittel nur dann an, wenn Sie sowohl eine verstopfte Nase als
auch Schmerzen oder Fieber haben. Wenn bei Ihnen nur eine dieser Beschwerden vorliegt, verwenden
Sie dieses Arzneimittel nicht.
Wenn Sie sich nach 3 Tagen mit Fieber oder nach 5 Tagen bei Schmerzen nicht besser oder gar
schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels von Jugendlichen ab 15 Jahren für mehr als 3 Tage
erforderlich ist oder falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibucomp beachten?
Ibucomp darf nicht eingenommen werden,
− wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen, Pseudoephedrinhydrochlorid oder einen der unten
genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
− während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft und während der Stillzeit.
− wenn bei Ihnen früher eine allergische Reaktion wie z.B. eine pfeifende Atmung, eine
Verschlechterung von Asthma, eine juckende, laufende Nase, eine Gesichtsschwellung oder
ein Nesselausschlag aufgetreten ist, nachdem Sie Acetylsalicylsäure (allgemein als Aspirin
bekannt) oder andere Schmerzmittel, fiebersenkende oder entzündungshemmende
Arzneimittel eingenommen haben.
− wenn Sie ein Magengeschwür haben oder bei Ihnen in der Vorgeschichte ein Magengeschwür
aufgetreten ist.
− wenn es im Zusammenhang mit einer vorherigen Behandlung mit nicht-steroidalen
entzündungshemmenden Arzneimitteln (NSARs) zu Magen-Darm-Blutungen gekommen ist.
− wenn Sie schon einmal eine Gehirnblutung (zerebrovaskuläre Blutung) erlitten haben.
− im Falle einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung.
− bei schwerer Herzinsuffizienz.
− bei schweren Herzproblemen, starkem Bluthochdruck, Herzinfarkt oder
Durchblutungsstörungen (Brustschmerzen).
− bei Schilddrüsenüberfunktion.
− bei einem Phäochromozytom (ein Tumor der Nebenniere).
− bei durch Behandlung unzureichend kontrolliertem Bluthochdruck.
− wenn Sie einen Schlaganfall erlitten haben oder bei Ihnen in der Vergangenheit
Risikofaktoren für einen Schlaganfall festgestellt wurden.
− falls Sie an einem Engwinkel-Glaukom leiden (einem erhöhten Augeninnendruck).
− bei ungeklärten Störungen der Blutbildung.
− wenn Sie in der Vergangenheit an Krampfanfällen gelitten haben.
− wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
− andere abschwellende Arzneimittel wie z.B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin oder
Ephedrin
− Methylphenidat (wird für die Behandlung von ADHS verwendet)
− Nichtselektive Monoamin-Oxidase-Hemmer (bekannt als MAO-Inhibitoren, welche
für die Behandlung von Parkinson oder einer Depression verwendet werden) – oder
wenn Sie diese in den letzten 2 Wochen eingenommen haben.
− wenn Sie Beschwerden beim Wasserlassen infolge von Prostataproblemen haben.
− wenn Sie an einer bestimmten Autoimmunerkrankung (Lupus erythematodes) leiden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Ibucomp beginnen,
– wenn Sie an Asthma leiden – die Einnahme dieses Arzneimittels kann einen Asthmaanfall
auslösen.
– wenn Ihnen von Ihrem Arzt mitgeteilt wurde, dass Sie an einer Blutgerinnungsstörung leiden.
– wenn Sie Arzneimittel zur Blutverdünnung einnehmen, wie z.B. Warfarin, niedrig dosierte
Acetylsalicylsäure (allgemein bekannt als Aspirin).
– wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Magengeschwüre oder -blutungen
erhöhen wie z.B. Steroide, Antidepressiva aus der Klasse der selektiven SerotoninWiederaufnahme-Hemmer (SSRI) (z.B. Fluoxetin oder Paroxetin) oder NSARs einschließlich
Acetylsalicylsäure (allgemein bekannt als Aspirin).
– wenn Sie Bluthochdruck, Herzprobleme oder eine Herzschwäche haben.
– wenn Sie eine Psychose haben.
– wenn Sie Prostatabeschwerden haben.
– wenn Sie Diabetes haben.
– wenn Sie neurologische Beschwerden haben, wie z.B. Krampfanfälle, Halluzinationen,
Verhaltensstörungen, Unruhe und Schlaflosigkeit.
– wenn Sie in der Vorgeschichte eine gastrointestinale Erkrankung wie z.B. Colitis ulcerosa
oder Morbus Crohn haben.
– wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
– wenn Sie Mittel gegen Migräne einnehmen.
– wenn Sie älter sind, da ältere Personen sensibler für NSAR-bezogene Nebenwirkungen,
insbesondere für Magenblutungen und Durchbrüche, sind.
– wenn Sie eine Infektion haben – siehe unten unter „Infektionen“.

Infektionen
Ibucomp kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich,
dass sich durch Ibucomp eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem
erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und
bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses
Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich
verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.

Hautreaktionen
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibucomp wurden schwerwiegende Hautreaktionen
berichtet. Bei einem Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen
Anzeichen einer Allergie beenden Sie die Behandlung mit Ibucomp und begeben Sie sich
unverzüglich in medizinische Behandlung, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden
Hautreaktion sein können (siehe Abschnitt 4).
Es besteht das Risiko für eine Nierenfunktionsstörung bei dehydrierten Jugendlichen. Im Falle einer
Dehydration, z.B. wenn Sie nicht genügend Flüssigkeit trinken oder wenn Sie an schwerwiegenden
Durchfällen oder Erbrechen leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel
einnehmen.
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten
Risiko für einen Herzanfall (Myokardinfarkt) oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei
Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
Sprechen Sie vor Ihrer Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie
– eine Herzerkrankung einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina
(Brustschmerzen) haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere
arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund
verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich
Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA“) hatten.
– Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder
Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
Wenn Sie eine fiebrige generalisierte Hautrötung verbunden mit Pusteln bekommen, beenden Sie die
Einnahme von Ibucomp und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt. Siehe Abschnitt 4.
Beenden Sie die Einnahme von Ibucomp, falls Sie Bluthochdruck, einen hohen Puls- oder Herzschlag,
Herzrhythmusstörungen, Übelkeit oder neurologische Anzeichen wie eine Verschlechterung von
Kopfschmerzen bekommen.
Unter der Einnahme von Ibucomp können in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische
Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm auftreten. Beenden Sie die Einnahme
von Ibucomp und suchen Sie sofort einen Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische
Behandlung, wenn diese Magen-Darm-Beschwerden bei Ihnen auftreten. Siehe Abschnitt 4.
Falls Sie während Ihrer Behandlung Sehstörungen erleiden, kontaktieren Sie Ihren Arzt. Ihr Arzt wird
entscheiden, ob Sie von einem Augenspezialisten untersucht werden sollen.
Bei der Anwendung von Ibucomp kann eine verringerte Blutversorgung des Sehnervs auftreten.
Brechen Sie bei einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens die Einnahme von Ibucomp ab und
suchen Sie sofort einen Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.

Achten Sie immer darauf, die niedrigste mögliche Dosis über den kürzesten zur Behandlung Ihrer
Beschwerden erforderlichen Zeitraum zu wählen, um das Risiko für Nebenwirkungen zu verringern.
In der Regel können Dosen, die höher sind als empfohlen, Risiken bergen. Dies bedeutet auch, dass
die Kombination mehrerer NSAR-Produkte zur gleichen Verabreichungszeit zu vermeiden ist.
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Ihre Symptome anhalten oder schlimmer werden.
Kinder und Jugendliche
Ibucomp darf bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren nicht angewendet werden.

Einnahme von Ibucomp zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere
Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Ibucomp darf nicht eingenommen werden, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
− Monoamin-Oxidase-Hemmer (sogenannte MAO-Inhibitoren, die zur Behandlung der
Parkinson-Krankheit oder von Depressionen eingesetzt werden), oder wenn diese in den
letzten 2 Wochen eingenommen wurden
− gefäßverengende Arzneimittel, die zur Behandlung einer Nasenschleimhautschwellung
angewendet werden (z.B. eingenommenes oder direkt in der Nase angewendetes
Phenylpropanolamin, Phenylephrin oder Ephedrin)
− Methylphenidat (zur Behandlung von ADHS)
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
− andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSARs) einschließlich
Acetylsalicylsäure (allgemein bekannt als Aspirin)
− andere Schmerzmittel oder fiebersenkende Arzneimittel und selektive COX-2-Hemmer (wie
z.B. Ibuprofen, Naproxen und Diclofenac)
− Herzglykoside zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B. Digoxin)
− Steroide, welche zur Behandlung von Schmerzen, Schwellungen, Allergien, Asthma, Rheuma
und Hautproblemen angewendet werden
− bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (z.B. Lithium, Imipramin,
Amitriptylin und Mianserin, SSRIs wie Fluoxetin, Paroxetine), Monoamin-Oxidase-AHemmer (MAOIs) (z.B. Isocarboxazid, Moclobemid)
− Methylenblau (Farbstoff)
− Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung
verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
− Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (z.B. ACE-Hemmer wie Captopril, BetaRezeptorenblocker wie Atenolol, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie Losartan)
− Arzneimittel zur vorübergehenden Unterdrückung Ihres Immunsystems wie z.B. Methotrexat
(bei Arthritis, Psoriasis und bestimmten Krebserkrankungen), Cyclosporin oder Tacrolimus
− Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, Angina, Herzinsuffizienz (z.B. Digoxin oder
Quinidin)
− Phenytoin (gegen Epilepsie)
− Appetitzügler
− Probenecid oder Sulfinpyrazon (zur Behandlung von Gicht)
− Sulphonylharnstoffe (Antidiabetikum)
− Arzneimittel, die das Wasserlassen fördern (Diuretika/Wassertabletten, z.B. kaliumsparende
Diuretika)
− Arzneimittel gegen Migräne (wie z.B. Ergotamin und Triptane)
− Zidovudin (zur Behandlung von HIV/AIDS)
− Heparine (Blutverdünner)
− Trimethoprim, Linezolid (Antibiotika)
− Colestyramin (wird zur Cholesterinsenkung, gegen Juckreiz der Haut und Durchfall
angewendet); es soll in einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zu Ibuprofen eingenommen
werden, da die Wirkung von Ibuprofen durch Colestyramin herabgesetzt wird.
− Voriconazol und Fluconazol (gegen Pilzinfektionen)
− Pemetrexed (zur Behandlung von Krebserkrankungen)
− Tenofovir (zur Behandlung von HIV-Infektionen und Hepatitis B)
− Deferasirox (wird angewendet um überschüssiges Eisen aus dem Körper zu entfernen)
Nach der Einnahme von Pseudoephedrinhydrochlorid kann es während einer Operation zu einer
akuten Blutdrucksteigerung kommen. Setzen Sie deshalb die Behandlung mit Ibucomp einige Tage
vor einem geplanten chirurgischen Eingriff ab und informieren Sie Ihren Narkosearzt (Anästhesisten)
bzw. Zahnarzt darüber.
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibucomp ebenfalls beeinträchtigen oder durch
eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibucomp
zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Einnahme von Ibucomp zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Sie können Ibucomp zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken einnehmen.
Vermeiden Sie Alkoholkonsum während der Behandlung.
Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker
um Rat.

Schwangerschaft:
Vermeiden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten einer Schwangerschaft,
falls nicht anders von Ihrem Arzt angeordnet. Nehmen Sie Ibucomp nicht während des dritten
Schwangerschaftsdrittels ein.

Stillzeit:
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie stillen, da es Ihrem Kind schaden könnte.

Fruchtbarkeit:
Ibucomp enthält Ibuprofen, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSARs) gehört, welche die
Fruchtbarkeit bei Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach dem Absetzen des
Arzneimittels reversibel (umkehrbar). Ibucomp wird nicht für Frauen empfohlen, die schwanger
werden möchten.

Sportler
Die Anwendung des Arzneimittels Ibucomp 200 mg/30 mg Filmtabletten kann bei Dopingkontrollen
zu positiven Ergebnissen führen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Ibucomp hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von
Maschinen. Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen Nebenwirkungen wie Schwindel oder
Halluzinationen auftreten können.

Wie ist Ibucomp einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau
nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder
Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Ibucomp ist nur zur Einnahme bestimmt.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren und älter: 1 Filmtablette, falls erforderlich alle 4–6
Stunden. Bei stärker ausgeprägten Beschwerden nehmen Sie 2 Filmtabletten, falls erforderlich alle 6–
8 Stunden.
Überschreiten Sie nicht die Tageshöchstdosis von 6 Filmtabletten.
Schlucken Sie die Filmtabletten mit Wasser.
Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome
erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich
einen Arzt, falls die Symptome (z.B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern
Die Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wird nicht empfohlen.
Die Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird nicht empfohlen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Ibucomp darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.
Brechen Sie die Einnahme von Ibucomp sofort ab und holen Sie ärztlichen Rat ein:
− wenn Sie Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion haben:
− Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
− Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder im Hals
− Starker Juckreiz der Haut mit Nesselausschlag
− schwere Hautausschläge einschließlich Bläschenbildung der Haut
− Herzrasen verbunden mit niedrigem Blutdruck
− wenn Sie Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen haben:
− leuchtend roter Stuhl, schwarzer Stuhl (Teerstuhl), Erbrechen von Blut oder
Erbrochenes, das aussieht wie Kaffeesatz
Nicht bekannt (Häufigkeit kann aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (mögliche Anzeichen
einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose – AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage
der Behandlung mit Ibucomp auftreten. Siehe Abschnitt 2.
Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, beenden Sie die Einnahme von Ibucomp und wenden Sie
sich unverzüglich an einen Arzt.
Andere Nebenwirkungen können einschließen:
Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen):
− Verdauungsstörungen wie Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen,
Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Appetitverlust

Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen):
− Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit oder Müdigkeit
− Sehstörungen
− Bauchschmerzen oder Geschwüre im Magen-Darm-Bereich, manchmal mit Blutungen und
Durchbrüchen, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn
− Hautausschläge
Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen):
− Tinnitus
− Halluzinationen
− Schlaflosigkeit, Nervosität, Ruhelosigkeit, Zittern
− Nierengewebsschädigungen, erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut
− Verschlechterung von Asthma
Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen):
− Infektiöse Entzündungen, Anzeichen einer Gehirnhautentzündung (Kopfschmerzen, Fieber,
Nackensteife)
− Blutkrankheiten (Blutarmut, geringe Anzahl von weißen Blutkörperchen, Blutplättchen oder
von Granulozyten). Erste Anzeichen dafür sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche
Mundgeschwüre, grippeähnliche Symptome, schwere Erschöpfung, unerklärliche Blutungen
aus der Nase und Blutergüsse
− schwere allergische Reaktionen
− psychotische Reaktionen, Depression
− Schwellungen (Ödeme), Bluthochdruck, Herzklopfen, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz
− Entzündungen der Speiseröhre und der Bauchspeicheldrüse, Verengung des Darms
− Nierenversagen oder Nierenschäden
− Leberfunktionsstörungen
− schwere Hautreaktionen
Nicht bekannt (Häufigkeit kann aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
− Trockener Mund, Durst
− Mögliche Auslösung eines akuten Glaukomanfalls (Erhöhung des Augeninnendrucks) bei
vorbelasteten Patienten
− Brustschmerz, unregelmäßiger Herzschlag
− Krampf
− Harnverhalten, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, insbesondere bei Patienten mit
Harnröhren- und Prostata-Beschwerden
− Schlaganfall
− Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische
Kolitis)
− Verringerte Blutversorgung des Sehnervs (Ischämische Optikusneuropathie)
− (vorübergehend) erhöhte Transaminasen (bestimmte Laborwerte zur Untersuchung von Leber
und Herz)
− Schwitzen
− Juckreiz
− Hautausschlag, möglicherweise mit Blasenbildung
− Nesselsucht
− Schwellungen der Haut
− Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die
Anzeichen können Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme der
Eosinophilen, einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen, sein.
− Die Haut wird lichtempfindlich

Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von
DRESS umfassen: Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von
Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).

Was Ibucomp enthält
Die Wirkstoffe sind: 200 mg Ibuprofen und 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid (entsprechend
24,6 mg Pseudoephedrin).
Die sonstigen Bestandteile sind:
− Tablettenkern:
Wasserfreies hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose Natrium, mikrokristalline
Cellulose, wasserfreies Calciumhydrogenphosphat, Magnesiumstearat, Maisstärke.
− Tablettenüberzug:
Hypromellose, Macrogol (400), Talkum, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172).